Vorstellung der Regionalgruppe Göttingen-Kassel

Regionalgruppe Göttingen-Kassel

Die Regionalgruppe Göttingen-Kassel der Deutschen Gesellschaft der Humboldtianer wurde am 5. Juni 2008 offiziell gegründet. Sprecher seit dem 13. Mai 2017 ist Dr. Marcel Leutenegger, stellvertretender Sprecher ist PD Dr. Matthias Waltert. Aktuell ist die Regionalgruppe mit 43 Mitgliedern die mitgliederstärkste des deutschen Humboldt-Clubs.

Die Regionalgruppe trifft sich in regelmäßigen Abständen in Göttingen oder in Kassel. Meist kommen zu den deutschen Mitgliedern noch eine Vielzahl ausländischer Humboldtianer hinzu, die sich gerade in der Region befinden. Die Aktivitäten unserer Treffen variieren zwischen Stadtführungen, Vorträgen, Museumsbesuchen und Ausflügen für die ganze Familie. Die Mitglieder des Humboldt-Clubs treffen sich einmal im Jahr zum Humboldt-Brunch.

Eine Übersicht über die Aktivitäten der letzten Jahre erhalten Sie, wenn Sie
auf "Veranstaltungen" klicken.

 

Veranstaltungen der Regionalgruppe Göttingen-Kassel

Aktuelles

Liebe Mitglieder des Humboldt-Clubs,
sehr geehrte Humboldtianer und Gastgeber,

wir laden Sie herzlich zu einem Besuch des Schlosses Berlepsch und einem Vortrag über den Rotmilan im Umfeld von Windkraftanlagen ein. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung.

Die Veranstaltung findet voraussichtlich am Samstag 16. oder Sonntag 17. Juni 2018 statt. Um die Organisation zu erleichtern, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis Samstag 2. Juni 2018. Teilnehmer erhalten Informationen zum Treffpunkt und zur Durchführung der Veranstaltung spätestens am Donnerstag 14. Juni 2018.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und grüßen Sie herzlich,

Marcel Leutenegger
Matthias Waltert


Veranstaltungen 2018

  • Zum traditionellen Humboldt-Brunch fanden sich am Sonntag 23. April 17 Mitglieder und Familienangehörige im Kartoffelhaus ein. Bei Speis und Trank wurde angeregt und gut gelaunt diskutiert.

    Während der anschließenden Mitgliederversammlung wurden die Aktivitäten des vergangenen Jahres und das Sprechertreffen in Bamberg kurz zusammengefasst und Ideen für die nächsten Veranstaltungen ausgetauscht. Die Verdienste von Dr. Paul Winkler für seine erfolgreiche Sprechertätigkeit und zehnjährige Aufbauarbeit wurden mit einem Geschenk gewürdigt. Für seine große und langjährige Unterstützung wurde Dr. Rainer Härtle ebenfalls verdankt und nach Frankfurt verabschiedet. Wir wünschen ihm viel Erfolg und Freude in seiner neuen Tätigkeit am Main. Zum zweiten Sprecher unserer Regionalgruppe wurde einstimmig und mit Applaus PD Dr. Matthias Waltert, Georg-August-Universität Göttingen, gewählt.

    Sehr gerne nehmen wir Anregungen und Ideen für Veranstaltungen entgegen und freuen uns über Ihre rege Teilnahme.

    Das Protokoll der Mitgliederversammlung ist in unserem Forum abgelegt.

    Herzlichst Ihre Sprecher,

    Marcel Leutenegger
    Matthias Waltert

  • Mitglieder und Gäste besuchten am 16. März 2018 das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie. Der Besuch begann mit einem Vortrag über optische Nanoskopie und einem Besuch der Abteilung NanoBiophotonik von Prof. Stefan W. Hell. Danach erhielten wir von Prof. Christian Griesinger eine Einführung in NMR-basierte Strukturbiologie und eine Führung durch seine Abteilung. Ein Imbiss rundete den Besuch in gemütlicher Atmosphäre ab.

    Eine Übersicht des Instituts finden Sie unter www.mpibc.mpg.de. Näheres zum Programm entnehmen Sie bitte der Einladung.

Archiv

Veranstaltungen 2017

  • Am 8. Oktober traf sich eine muntere Gruppe von 22 Humboldtianern und Gästen frühmorgens am Bahnhof Göttingen, um trotz Bahnbaustellen und regnerischem Wetter die Reise nach Eisleben und Höhnstedt zu unternehmen. Die Fahrt ließ uns genügend Zeit, noch etwas Schlaf nachzuholen, angeregt zu diskutieren und die stimmungsvolle Tagwerdung zu bewundern. In Eisleben wurden wir von der Regionalgruppe Halle/Leipzig empfangen – nur Minuten später ebenso herzlich von einem Regenschauer, den wir aber während der Taxifahrt nach Höhnstedt trocken überstanden.Wanderung in Höhnstedt

    Vom Höhnstedter Dorfzentrum wanderten wir unter sachkundiger Führung entlang der Weinberge und Obstgärten. Wir erhielten einen Einblick in die lokale Weinbaukultur, die eine erstaunliche Vielfalt an Rebsorten umfasst. Der mineralreiche Untergrund und die geringe Dicke der Humusschicht sorgen für eine besonders reichhaltige Versorgung der Reben, was sich in besonderen Duftnoten der Weine niederschlägt. Unterwegs besuchten wir eine Straußwirtschaft, um die reifen Weintrauben, ihren süßen Saft und das gekelterte Produkt zu verkosten.Verkostung Trauben, Saft und Wein

    Die Wanderung führte uns anschließend zum Weingut Rollsdorfer Mühle. Rechtzeitig zum Mittagsimbiss klarte der Himmel auf, so dass wir draußen die warme Herbstsonne genießen konnten. Unsere jüngsten Gäste lieferten sich – bewehrt mit Regenschirm – eine Wasserschlacht mit Gutsmitarbeitern und hielten sie für kurze Zeit erfolgreich von ihrer Arbeit ab.Mittagsimbiss

    Zurück in der Lutherstadt besuchten wir das Geburtshaus Martin Luthers. Das Museum bietet einen interessanten Einblick in seine Familiengeschichte und des damaligen Lebens in Eisleben. Das Städtchen wurde geprägt vom Kupfer- und Erzbergbau. Unter harter Arbeit wurden damals im Mansfelder Land besonders ertragsreiche Erze gefördert und verhüttet. Die über viele Jahrzehnte aufgeschütteten Aushubhügel prägen noch heute die Landschaft. Zum Abschluss des Tages kehrten wir in der Lutherschenke zu Kaffee und Kuchen ein – eine wohlverdiente Stärkung vor unserem langen Rückweg.Skulptur

    Ein herzliches Dankeschön geht an die Regionalgruppe Halle/Leipzig, Adam Jones und Hanjo Hennemann, für die Organisation und die Einladung zum gelungenen Anlass. Danken möchten wir auch der Humboldt-Stiftung für Ihre großzügige Unterstützung unserer Tätigkeiten.

  • Am 20. August besuchten 15 Teilnehmer die Documenta in Kassel. Der Organisator und Schreiber hatte leider vergessen, vorab seine Mobilnummer mitzuteilen, so dass es in Kassel etwas dauerte, bis sich die Göttinger und Kasseler Teilnehmer fanden. Nachdem diese Herausforderung gemeistert war, durften wir für den morgendlichen Spaziergang die ortskundige Führung zweier Kasselaner genießen. Im Pantheon der Bücher bestaunten wir die vielen verbotenen Werke, von Kampfschriften bis zu Kinderbüchern.

    Besichtigung des Pantheon der Bücher
    Parthenon der Bücher

    Anschließend besichtigten wir den Erdkilometer, eine 1km Bohrung in den Kasseler Untergrund, dessen Bohrkern hundertfach verkürzt im Naturkundemuseum zu besichtigen ist. Vom Friederichsplatz führten uns Treppenstufen hinunter zur Orangerie und zur Karlsaue. Unser Spaziergang über die Karlsaue wurde von einem heftigen Regenguss jäh beendet. Glücklicherweise boten ausladende Baumkronen Schutz, so dass alle einigermaßen trocken den Weg zum Mittagsimbiss fanden.

    Nachmittags besichtigten wir unter fachkundiger Führung die Ausstellung im Fridericianum, die ganz unterschiedliche Werke modernen Kunstschaffens zeigte. Unter anderem setzten uns mit Werken zu Abgrenzung und Geborgenheit und zu Vertreibung und kultureller Auslöschung auseinander. Einige Werke überraschten uns mit optischen Illusionen: ein Wellenbild, das sich bei näherer Betrachtung in eine Vielzahl von Figuren zerlegt; eine Marmorskulptur, die sich als Verpackungsmaterial tarnt; oder Luftbilder von Landschaften, die eigentlich nur schwarz bemalte Bleche abbilden.

    Wellenbild (Ausschnitt)
    Marmorskulptur (Ausschnitt)

    Zum Ausklang des gelungenen Tages löschten wir unseren Durst und Hunger gemütlich bei Kaffee und Abendessen.

  • Bei unbeständigem Göttinger Wetter wanderten wir am Samstag 22. Juli 2017 mit Gästen von Nikolausberg nach Eddigehausen (PDF, 159kB). Wir durften uns glücklich schätzen, denn die Sonnenstrahlen brachen schon bald durch die dicken Wolken. So konnten wir bei angenehmer Temperatur eine frisch herausgeputzte Landschaft erleben.

    Die gemütliche Familienwanderung führte uns in zwei Stunden zum Grill- und Spielplatz bei der Burg Plesse, wo wir uns ein verdientes Mittagessen zubereiteten. Die Schaukeln wurden derweil nicht nur von unserem jüngsten Gast genutzt.

    Anschließend besichtigten wir die Burg Plesse und genoßen die Aussicht aufs Leinetal. Wir kehrten in der Burgschänke auf einen Kaffee ein, wo wir unerwartet weitere Gäste treffen, die den Wanderweg auf vier Rädern abkürzten. Schwungvoll wanderten wir gestärkt die letzten Meter bis Eddigehausen, immer der Schwerkraft folgend.

    Göttinger "Berge und Schluchten", wir kommen euch gerne wieder besuchen!

  • Humboldt-Brunch für Mitglieder der Regionalgruppe Göttingen/Kassel des Humboldt-Clubs am 13.05.17 um 10 Uhr im Kartoffelhaus, Goetheallee 8 in Göttingen.

 

 

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